Ausbildung in fremder Stadt: Im Jugendwohnheim andere treffen
Bonn (dpa/gms) - Wer seine Ausbildung oder Teile davon in einer fremden Stadt absolviert, muss nicht auf dem freien Wohnungsmarkt nach einer Bleibe suchen. Jugendwohnheime sind oft günstiger, und zudem kommen Auszubildende dort schnell in Kontakt mit anderen Azubis. «Das Angebot richtet sich ausschließlich an junge Leute, die eine Ausbildung außerhalb ihrer Heimatstadt absolvieren», erläutert Swea Menser von der Bundesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit in Bonn.
Eine Unterkunft können Jugendliche über die Homepage «www.auswaerts-zuhause.de» recherchieren. Derzeit stehen rund 300 Häuser von freien oder kirchlichen Trägern der Jugendhilfe bereit, sagt Menser. Beispiele seien die Kolpinghäuser, das Christliche Jugenddorfwerk, der Internationale Bund sowie Häuser der Don Bosco Stiftung und des Trägers IN VIA. «Es gibt Häuser mit 10 bis 15, aber auch mit 80 oder 90 Plätzen». Die Miete richtet sich nach dem Einkommen, die Unterkunft können Berechtigte aber auch über die Ausbildungsbeihilfe der Bundesagentur für Arbeit finanzieren.