CINEMA Online

  • Love Vegas | Comedy | USA | 2008
    Tipp

    R: Tom Vaughan | D: Cameron Diaz, Ashton Kutcher, Krysten Ritter, Rob Corddry, Michelle Krusiec, Dennis Farina, Lauren Reeves, Jason Sudeikis, Lake Bell
    Kinostart: Donnerstag, 08.05.08
    Rob Corddry, Ashton Kutcher, Zach Galifianakis

    Für Cameron Diaz und Ashton Kutcher fängt das Glücksspiel nach ihrem Las-Vegas-Trip erst richtig an

    Joy (Cameron Diaz) wird von ihrem Verlobten abserviert, während Jack (Ashton Kutcher) von seinem eigenen Vater gefeuert wird. Ihren Frust wollen die Pechvögel in Las Vegas loswerden, wo sie prompt aufeinandertreffen.
    Frei nach dem Motto „What happens in Vegas stays in Vegas“ verbringen die beiden eine hemmungslose Partynacht,
    ohne an die Folgen zu denken. Doch da haben Joy und Jack wohl falsch gewettet, denn am nächsten Morgen erwachen sie als Ehepaar.
    Eine Scheidung soll den peinlichen Fauxpas aus der Welt schaffen. Doch dann knackt Jack mit Joys letztem Quarter den Jackpot von drei Millionen Dollar. Weil sie den Gewinn nicht teilen wollen, verdonnert sie ein Richter zu sechs Monaten Ehe, bevor das Geld ausgezahlt wird. Es sei denn, einer der beiden lässt sich vorher scheiden. Nun setzen Joy und Jack auf dieselbe Karte: Wer den anderen zuerst vergrault, kriegt den Hauptgewinn für sich allein.
    Das turbulente Spiel mit den geschlechtsspezifischen Klischees macht richtig Spaß, was auch den beiden Sympathieträgern Diaz und Kutcher zu verdanken ist. Beim perfiden Rosenkrieg überrascht die romantische Komödie mit originellen Einfällen, ohne dabei unter die Gürtellinie zu zielen.

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  • Badland | USA | 2007
    Tipp
    R: Francesco Lucente | D: Jamie Draven, Grace Fulton, Vinessa Shaw, Joe Morton, Chandra West, Tom Carey, Pete Seadon, Keith White
    Kinostart: Donnerstag, 08.05.08
    Jamie Draven, Grace Fulton

    Die Schatten des Krieges: Ein Irakveteran läuft Amok und flieht mit seiner Tochter quer durch die USA

    Filme wie „Im Tal von Elah“ oder „Home of the Brave“ setzen sich kritisch mit dem Irak-Krieg auseinander – und liefen trotz namhafter Stars wie Charlize Theron oder Samuel L. Jackson im Kino unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Umso schwerer wird es die Low-Budget-Produktion „Badland“ haben. Dabei zählt das Familiendrama zu den eindringlichsten Antikriegsfilmen überhaupt.
    Jerry Rice wurde unehrenhaft aus der Armee entlassen, weil ihm fälschlicherweise vorgeworfen wird, an einem Massaker an irakischen Zivilisten beteiligt gewesen zu sein. Zurück in Wyoming leidet Jerry an Wutanfällen und chronischem Nasenbluten, das Familienleben mit drei kleinen Kindern ist die reinste Hölle. Hier, in den verborgenen Winkeln Amerikas, gibt es keine psychologische Betreuung für traumatisierte Ex-Soldaten, dafür wird Jerry täglich mit Verachtung und Vorwürfen gestraft. Bis ihm auf schreckliche Weise die Sicherung durchbrennt – und er mit Tochter Celina die Flucht ergreift ...
    Mit bedrückender Konsequenz erzählt Francesco Lucente vom Scheitern des amerikanischen Traums. Dass man über die bombastische Musik und inszenatorische Längen hinwegsieht, unterstreicht nur, welche Sogwirkung von diesem bewegenden Porträt eines Mannes ausgeht, dessen Leben sich anfühlt, als würde die Welt mit Fäusten auf ihn einschlagen.

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  • Ben X | B/NL | 2007
    Tipp
    R: Nic Balthazar | D: Greg Timmermans, Laura Verlinden, Marijke Pinoy, Pol Goossen, Titus De Voogdt, Maarten Claeyssens
    Kinostart: Donnerstag, 08.05.08
    Laura Verlinden, Greg Timmermanns

    Online-Rollenspiele sind Fluch, aber auch Segen, wie diese mutige Gesellschaftsstudie beweist

    Nachts stellt sich Ben (Greg Timmermans) jeder Gefahr. Scarlite, die ihn bewundert und liebt, ist dabei stets an seiner Seite. Doch am Morgen muss Ben seine treue Cybergefährtin verlassen.
    In der Schule beginnt für den tyrannisierten Außenseiter die tägliche Höllenqual. Ben ist Autist, die Realität ist für ihn ein strategischer Überlebenskampf, für den er wie im Internetgame trainieren muss. Dann entern seine rücksichtslosen Mitschüler sogar den einzigen Ort, an dem er sich sicher fühlt: das Internet. Ben sieht nur noch einen Ausweg: Selbstmord. „2 late 2 heal“ postet er an Scarlite, die ihm plötzlich als leibhaftiges Mädchen (Laura Verlinden) zu Hilfe eilt.
    Der belgische Regiedebütant Nic Balthazar hat sein Jugendbuch „Nichts war alles, was er sagte“ in innovativer Optik verfilmt. Durch online gedrehte Szenen entstand eine rasante Collage aus Realfilm und Computerspiel, in der Wirklichkeit und Cyberwelt immer mehr verschmelzen.

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  • Bird’s Nest – Herzog & De Meuron in China | CH | 2008
    Tipp
    R: Christoph Schaub, Michael Schindhelm
    Kinostart: Donnerstag, 08.05.08

    Chinesen sind anders. Die lehnen schon mal einen Architekturentwurf ab, weil die geplante Form wie eine Schildkröte aussieht.
    Die hat keinen guten Ruf in China. Anders das Vogelnest – womit die renommierten Baseler Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron Glück haben. Das von ihnen entworfene National Stadium für Olympia 2008 erinnert in China an ein Vogelnest und wird gebaut. Vier Jahre lang begleitet der Film das Duo. Faszinierend: Moderne Architektur trifft auf chinesische Tradition.

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  • Draußen bleiben | Doku | D | 2007
    Tipp
    R: Alexander Riedel
    Kinostart: Donnerstag, 08.05.08

    Wie fühlt man sich, wenn man seit elf Jahren in Deutschland lebt, doch die Aufenthaltsgenehmigung stets nur für ein paar Monate verlängert wird? Den Alltag von Asylbewerbern hat sich Alexander Riedel genauer angesehen: Selbst als Stimme aus dem Off präsent, zeigt der Regisseur die 16-jährige Valentina aus dem Kosovo mit ihren Freundinnen auf dem Fußballplatz, im Wohnzimmer, beim ziellosen Wandern durch München. Hier zählt der Augenblick, nicht die sozialkritische Analyse: eine leise Dokumentation, die allerdings besser ins Fernsehen als ins Kino passt..

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  • Freischwimmer | D | 2008
    Tipp
    R: Andreas Kleinert | D: Frederick Lau, August Diehl, Devid Striesow, Dagmar Manzel, Jürgen Tarrach, Fritzi Haberlandt, Alice Dwyer, Philip Danne
    Kinostart: Donnerstag, 08.05.08
    Frederick Lau, August Diehl

    Schulschwarm Robert verendet an einem vergifteten Gebäckstück, das eigentlich für Außenseiter Rico bestimmt war. Wer um Himmels willen trachtet einem 15-Jährigen nach dem Leben? Rico findet Zuflucht bei einem Lehrer (August Diehl als Öko mit Fusselbart), der sich wie er unverstanden und drangsaliert fühlt. Doch ihre Freundschaft nimmt bald obsessive Züge an ... Die gewagte Mischung aus Teenagerdrama, Provinzsatire und Horrorthriller ist eher abstrus als verstörend. Aber eines muss man Regisseur Andreas Kleinert lassen: Vorhersehbar ist sein Film wirklich nicht.

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  • Karo und der liebe Gott | Drama | A | 2006
    Tipp
    R: Danielle Proskar | D: Resi Reiner, Petra Morzé, Markus Gertken, Branko Samarovski, Marie Christine Friedrich, Markus Meyer, Victoria Drauch, Peter Faerber, Gerhard Ernst, Tibor Papei, Petra Schilling
    Kinostart: Donnerstag, 08.05.08
    Resi Reiner, Petra Morze

    Die achtjährige Karo wünscht sich, dass ihre in Scheidung lebenden Eltern wieder zusammenkommen. Weil beten allein nicht hilft, versucht sie, den lieben Gott per Walkie-Talkie zu erreichen – und hat prompt Erfolg! Eine brummige Stimme, für Karo eindeutig Gottes Organ, antwortet ihr. Wenig später lernt sie einen einsamen, alten Nachbarn kennen – für die Kleine ist er zweifelsfrei Gott. Ob es ihr gelingt, mit seiner Hilfe die Eltern zu einem Happy End zu bewegen? Vielleicht liegt es ja am österreichischen Tempo, dass der Film etwas betulich und altmodisch wirkt. Auch die Kleinsten unter den Fans der „wilden Kerle“ oder der „wilden Hühner“ würden sich hier langweilen.

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  • Nichts geht mehr | D | 2008
    Tipp
    R: Florian M. Böder | D: Jörg Pohl, Jean-Luc Bubert, Nadja Bobyleva, Susanne Bormann, Oliver Bröcker, Tanja Bißling, Heike Thiem-Schneider
    Kinostart: Donnerstag, 08.05.08

    Deutschland subversiv! Nach „Die fetten Jahre sind vorbei“ und „Free Rainer“ rufen in dieser sympathischen Posse die Brüder Konstantin und August den Verfassungsschutz auf den Plan. Eines Nachts verkleistern sie aus Quatsch die Ampeln einer zentralen Kreuzung von Bochum und legen damit den Verkehr lahm. Das wird als terroristischer Akt so ernst genommen, dass sie flüchten müssen. Am Ende verliert die originelle Ausgangssituation an Schwung, doch die Frage, wie man sein Leben führen soll, trägt weiter.

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  • [Rec] | Span. | 2007
    Tipp
    R: Jaume Balagueró, Paco Plaza | D: Manuela Velasco, Ferran Terraza, Jorge Serrano, David Vert, Carlos Vicente, Claudia Font, Manuel Bronchud, Pablo Rosso
    Kinostart: Donnerstag, 08.05.08

    Die Mieter eines Apartmenthauses erleben das nackte Grauen

    Für eine TV-Dokumentation soll die ehrgeizige Moderatorin Angela Vidal (Manuela Velasco) zwei Feuerwehrmänner durch das nächtliche Barcelona begleiten. Routinearbeit, so scheint es – bis das Team einem Notruf in ein Apartmenthaus folgt: Eine verwirrte ältere Dame im blutverschmierten Nachthemd sorgt bei den Bewohnern für schlaflose Stunden. Ein klarer Fall für den ärztlichen Notdienst.
    Als aber das Militär plötzlich beginnt, das gesamte Gebäude hermetisch abzuriegeln, macht sich im Innern allmählich Panik breit. Zu Recht: Denn der bevorstehenden Zombie-Epidemie haben die Bewohner nur wenig entgegenzusetzen.
    Was zuletzt in dem Monsterspektakel „Cloverfield“ oder dem Überraschungshit von 1999, „The Blair Witch Project“, als Stilmittel bis an die (Schmerz-)Grenze ausgereizt wurde, setzen die Horrorspezialisten Jaume Balagueró („Darkness“) und Paco Plaza („Romasanta – Im Schatten des Werwolfs“) nun deutlich zurückhaltender, aber nicht minder effektiv ein: Wackelkameras.
    Während diese Simulation von Authentizität in vielen Produktionen der vergangenen Monate durch zu viel Hektik und extreme Schnitte für so manchen Kinozuschauer zur Tortur wurde, greift das spanische Regie-Gespann in ihrem ersten gemeinsamen Film zusätzlich auf altgediente Gruseleffekte zurück: Neben der sich langsam bis ins Unerträgliche steigernden Bedrohung sorgt das perfekte Zusammenspiel von unheilvoller Musik, Licht- und Schatteneffekten und mit Furcht erfüllter Mimik der Schauspieler für klaustrophobische Angstzustände.
    Und allein das albtraumhafte, in fast völliger Dunkelheit gedrehte Finale auf einem morschen Dachboden beweist, dass Blut wahrhaftig in den Adern gefrieren kann.

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  • Rettet Trigger! | Norw./S/Dän. | 2006
    Tipp
    R: Gunnar Vikene | D: Ann-Kristin Sømme, Sven Wollter, Anneke von der Lippe, Reidar Sørensen, Thor Michael Aamodt, Robert Skjægstad, Elias Holmen Sørensen, Eli Anne Linnestad, Adele Karoline Dahl
    Kinostart: Donnerstag, 08.05.08
    Ann-Kristin Sømme

    Alise ist von Pferden fasziniert. Um ihren Mitschülern zu imponieren, behauptet das pummelige Mädchen, eine großartige Reiterin zu sein. Doch in Wahrheit hat sie Angst vor Pferden. Um einen misshandelten und verstörten Rassehengst vor dem sicheren Tod zu retten, muss sie ihre Furcht überwinden ... Der skandinavische Familienfilm überzeugt durch seine kindgerechte Dramaturgie.

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  • Speed Racer | Action | USA | 2008
    Tipp
    R: Andy Wachowski, Larry Wachowski | D: Emile Hirsch, John Goodman, Susan Sarandon, Christina Ricci, Matthew Fox, Kick Gurry, Christian Oliver, Benno Fürmann
    Kinostart: Donnerstag, 08.05.08

    Benzin im Blut: Die neue Regiearbeit der „Matrix“-Macher Larry und Andy Wachowski ist ein filmischer Totalschaden

    Sein Name: Speed Racer. Sein Tempo: mörderisch. Sein Revier sind internationale Rennstrecken und gefährliche Cross-Country-Pisten. Er gehört zwar nicht zur Autobahnpolizei, darf dafür aber mit futuristischen Wunderautos durch die Gegend brettern.
    „Speed Racer“ ist der neue Film der „Matrix“-Macher Larry und Andy Wachowski, die zuletzt mit der Comic-Adaption „V wie Vendetta“ einen Flop landeten. Ihr neuer Film basiert auf einer Anime-Zeichentrickserie der 60er, die unter dem Titel „Speed Racer“ im US-Fernsehen und kurz auch in der ARD lief. „Into the Wild“-Star Emile Hirsch spielt den Rennfahrer Speed Racer, der mit Papa Pops Racer (John Goodman) und Mama Mom Racer (Susan Sarandon) in Formeleinshausen lebt. Sorry, ein blöder Witz. Aber in der Welt der Racers gibt es eben nichts anderes als heiße Reifen und dröhnende Motoren. Deshalb ist die Story schnell erzählt: Nach Streitereien mit einem korrupten Automobilkonzern nimmt Speed Racer an einem legendären Querfeldeinrennen teil, dem einst sein Bruder Rex zum Opfer fiel. Dabei gerät an den geheimnisvollen Raser X („Lost“-Star Matthew Fox), der sich vom Gegner zum Verbündeten wandelt. Am Schluss entscheidet die karierte Flagge.
    Die Wachowskis liefern eine rundum sinnfreie Crash- und PS-Orgie, die von „Matrix“-Cheftrickser John Gaeta mit viel digitalem Gedöns optisch aufgemotzt wird. Gaeta vergleicht „Speed Racer“ zutreffend mit „300“ oder „Sin City“ auf Crack. Nur hatten diese wenigstens den Hauch einer Handlung.
    „Speed Racer“ ist ein „Simpsons“-bunter Mix aus dem Disney-Computerfilm „Tron“ und Rennszenen im Stil eines schlechten Videospiels. Die „Matrix“-Wunderknaben haben sich endgültig entzaubert.

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  • Wilde Unschuld | USA/Span. | 2007
    Tipp
    R: Tom Kalin | D: Julianne Moore, Stephen Dillane, Eddie Redmayne, Elena Anaya, Unax Ugalde, Belen Rueda, Hugh Dancy, Abel Folk, Mapi Galán, Martin Huber
    Kinostart: Donnerstag, 08.05.08
    Stephen Dillane, Julianne Moore

    Inzest, Verrat und Mord: die wahre Geschichte einer selbstzerstörerischen und unmoralischen Frau

    Nichts fürchtete sie so sehr wie das kränkende Gefühl, nicht dazuzugehören. Barbara Daly stammte aus einfachen Verhältnissen, durch ihre Heirat mit dem Millionenerben Brooks Baekeland gelang ihr in den 40er Jahren der Aufstieg in die New Yorker Upper Class. Ihr hitziges Wesen, ihre Schamlosigkeit und ihr Narzissmus sollten zum Auslöser für eine familiäre Tragödie werden.
    Vielleicht lag es am mondänen Lebensstil der Baekelands, dass ihnen im Lauf der Jahre jegliches Gefühl für Verantwortung und Moral verloren ging. Brooks’ Verachtung für seinen bisexuellen Sohn Tony war so groß, dass er ihm ungerührt die Freundin ausspannte. Und das Verhältnis der Mutter zu ihrem „kleinen Liebling“ war so symbiotisch, dass sich die beiden schließlich einen Liebhaber teilten.
    Über vier Jahrzehnte folgt Regisseur Tom Kalin der Geschichte der Baekelands und erweist sich dabei als ausgesprochen zurückhaltender Chronist: Für die intime Beziehung zwischen Mutter und Sohn genügen ihm einige wenige Einstellungen. Kalin erzählt zudem in einzelnen Episoden, was das moralische Versagen der Eltern umso deutlicher zu Tage treten lässt. Dank Julianne Moore entwickelt das kühle Sittengemälde dennoch einen extrem verführerischen Sog. Nie war sie betörender als in dieser skandalträchtigen Rolle.

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  • 10 Fragen an den Dalai Lama | Doku | USA | 2006
    Tipp
    R: Rick Ray
    Kinostart: Donnerstag, 08.05.08

    Die Verabredung mit dem „Rock Star des Friedens“ kam per E-Mail zustande: Der Dokumentarist Rick Ray zeigt jedoch mehr als das verabredete Gespräch mit dem geistlichen und weltlichen Oberhaupt der Tibeter. Sein Film ist Reiseschilderung, kleine Geschichtsstunde für Einsteiger und Interview zugleich – und übernimmt sich damit ein wenig. Einige Eindrücke bleiben oberflächlich, manch platte Wahrheit wird hier serviert. Aber wenn dann die aufdringliche Musik schweigt und der 14. Dalai Lama selbst spricht, erlebt man einen aufmerksamen und humorvollen Mann, der unbeirrt das Konzept des gewaltfreien Widerstands verteidigt.

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  • 120 | Türk. | 2008
    Tipp
    R: Özhan Eren, Murat Saraçoglu | D: Özge Özberk, Cansel Elcin, Burak Sergen
    Kinostart: Donnerstag, 08.05.08

    Die Verabredung mit dem „Rock Star des Friedens“ kam per E-Mail zustande: Der Dokumentarist Rick Ray zeigt jedoch mehr als das verabredete Gespräch mit dem geistlichen und weltlichen Oberhaupt der Tibeter. Sein Film ist Reiseschilderung, kleine Geschichtsstunde für Einsteiger und Interview zugleich – und übernimmt sich damit ein wenig. Einige Eindrücke bleiben oberflächlich, manch platte Wahrheit wird hier serviert. Aber wenn dann die aufdringliche Musik schweigt und der 14. Dalai Lama selbst spricht, erlebt man einen aufmerksamen und humorvollen Mann, der unbeirrt das Konzept des gewaltfreien Widerstands verteidigt.

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