Sachsens Lesescouts sind spitze!
Auszeichnung der zehn besten Lesescout-Teams an Mittelschulen
Kultusminister Steffen Flath und Geschäftsführer der Stiftung Lesen, Heinrich Kreibich, zeichnen heute im Blockhaus Dresden die besten sächsischen Lesescouts aus. "Ihr habt andere Kinder mit Eurer Freude am Lesen angesteckt und damit den Grundstein für das Lesen gelegt", würdigt Kultusminister Steffen Flath das Engagement der Kinder.
Im Herbst 2006 haben das sächsische Kultusministerium und die Stiftung Lesen das Projekt Lesescouts gestartet. Seit September waren Jungen und Mädchen der fünften und sechsten Klassen sächsischer Mittelschulen aufgerufen, sich als Lesescouts zu melden. Über 100 Lehrkräfte von rund 70 Mittelschulen beteiligten sich an dem Projekt und mehr als 200 Kinder haben sich mit ihren kreativen Aktionen beim Lesescout-Wettbewerb Abenteuer Lesen beworben.
Die Preisträger:
1. Preis, Kinovorstellung mit der Verfilmung eines literarischen Klassikers und eine Bibliothek für neues Lesefutter: Schüler/innen der Klasse 5 von der Mittelschule Am Flughafen Chemnitz mit Frau Lenkeit. Sie überzeugten die Fachjury mit einer großen Vielfalt an kreativen Ideen, ob in der eigenen Schule, im Kindergarten oder in der Grundschule, ob bei der Vorstellung von Buchtipps, der Organisation von Lese-Spielen oder dem Aufbau einer Schulbücherei. Prädikat: Sehr wertvoll!
2. Preis, Jugendbuchautor Dietlof Reiche liest für die Lesescouts und verschenkt das Buch an die Schüler, außerdem eine Bibliothek für neues Lesefutter: Schüler/innen der Klasse 6 von der Mittelschule Eibenstock mit Frau Grummt. Sie waren von Beginn an sehr engagiert und haben andere Einrichtungen, zum Beispiel eine Grundschule und ein Seniorenheim als Partner für ihre Aktionen gewonnen.
3. Preis, Besuch eines Jugendtheaters und eine Bibliothek für neues Lesefutter: Lesescouts der Klassen 5 und 6 von der Mittelschule Neusalza-Spremberg mit Frau Israel, die u.a. mit einer Bücherrallye, einem Bibliotheksrätsel und spannenden Buchvorstellungen ihre Mitschüler/innen begeistert haben.

Eine ausgewählte Bibliothek gibt es für die Plätze 4 bis 10. Diese belegen die Lesescouts der Gottlieb-Daimler-Mittelschule Bautzen (4), der Mittelschule Frohburg Maxim Gorki (5), der Mittelschule G. E. Lessing aus Lengenfeld (6), der Ganztags-Mittelschule Beilrode (7), der Mittelschule Nünchritz (8), der Albert-Schweitzer-Mittelschule aus Chemnitz (9) und der Mittelschule Geschwister Scholl aus Schönheide (10).
Lesen ist eine Grundkompetenz und Voraussetzung für das Lernen in
anderen Fächern und das Leben. Sie entwickelt sich nur, wenn sie
praktiziert wird und dazu bedarf es der Motivation vor allem auch für
Jungen. Das Projekt "Lesescouts" ist eine Möglichkeit dafür. Ab dem
kommenden Schuljahr werden besonders an den Mittelschulen Lehrer
stärker zur Lesekompetenzentwicklung beraten. Damit soll erreicht
werden, dass das Üben des Leseverstehens fachübergreifend an Bedeutung
gewinnt.
Pressedienst des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
Internet:
http://www.sachsen-macht-schule.de