Neue Ausbildungsmöglichkeiten für sportliche Jugendliche
Bonn (dpa/tmn) - Im Sport- und Fitnessbereich bieten sich Jugendlichen jetzt neue Ausbildungschancen. Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres wurde der Beruf Sportfachmann/Sportfachfrau neu eingeführt, teilt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn mit. Außerdem wurde die Ausbildungsordnung für Sport- und Fitnesskaufleute überarbeitet. Mit diesen beiden Maßnahmen soll der Professionalisierung des Sports Rechnung getragen werden.
Sportfachleute sind den Angaben zufolge in den Trainingsbetrieb von Vereinen oder Fitness-Studios eingebunden. Sie können auch in Olympiastützpunkten, Sportstiftungen oder der Rehabilitation arbeiten. Dabei erstellen sie Trainingspläne, achten auf anatomische und ernährungsbezogene Aspekte und kennen sich in der Gesundheitsvorsorge aus. Die Ausbildung richtet sich an aktive und sporttreibende Jugendliche.
Demgegenüber werden Sport- und Fitnesskaufleute laut BIBB vor allem in der Gestaltung von Betriebsabläufen, im Marketing sowie im Controlling und der Personalwirtschaft ausgebildet. Sie haben später vor allem mit Geschäfts- und Organisationsaufgaben in Vereinen, Verbänden und Fitnesseinrichtungen zu tun. Die Ausbildung wird künftig um sportpraktische Inhalte erweitert, etwa den Erwerb von Trainer- und Übungsleiterscheinen.
Internet: www.bibb.de/de/29880.htm; www.bibb.de/de/27374.htm