In vielen Ausbildungsberufen deutlich mehr Bewerber als Stellen
Nürnberg (dpa/tmn) - Ausbildungsberufe sind sehr unterschiedlich beliebt und entsprechend unterscheidet sich die Zahl der Bewerber. So kann die Chance auf einen Ausbildungsplatz in dem einen Beruf um ein Vielfaches höher sein als in einem anderen. Zu den Berufen mit überdurchschnittlichem Bewerberüberhang zählt etwa der Friseur mit 2,85 Bewerbern pro Stelle, so die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Auch bei den Arzthelferinnen gibt es mit einem Verhältnis von 2,20:1 deutlich mehr Interessenten als Ausbildungsplätze. Das gilt auch für Kfz-Mechatroniker (2,15:1) und Tischler (1,83:1). Dagegen gibt es bei den Kunststoffverarbeitern mehr Stellen als Bewerber (0,39:1), genau wie bei den Werkzeugmechanikern (0,56:1) oder den Steuerfachangestellten (0,69:1).
Vergleichsweise günstig sehen die Chancen nach der Statistik auch für Bewerber um einen Ausbildungsplatz für Bank- und Versicherungskaufleute aus (0,71:1). Ähnlich ist es bei den Berufskraftfahrern (0,73:1), den Fleischern (0,75:1) und den Zerspanungsmechanikern (0,81:1). Ein ungefähr ausgeglichenes Verhältnis von Bewerbern und Stellen gibt es bei Hotelfachleuten, IT-Fachleuten und Elektrikern.