Unserer Schule wurde der Titel „Partner der Wirtschaft 2008“ verliehen

Auf der Jonsdorfer Waldbühne wurde am 10. Juli 2008 zum ersten mal vom Allgemeinen Unternehmerverband Zittau und Umgebung e.V. (AUV) der Preis "Partner der Wirtschaft" für Mittelschulen verliehen.

Über die Ziele des Wettbewerbes sagt der AUV: "Die Schule ist neben dem Elternhaus die wichtigste Erziehungs- und Bildungsinstanz. Neben der naturwissenschaftlichen, kulturellen und gesellschaftspolitischen Bildung und Erziehung steht die Vorbereitung auf ein den Fähigkeiten des Einzelnen entsprechendes Erwerbsleben im Mittelpunkt schulischer Bildungs- und Erziehungsbemühungen. Eine möglichst nah an der tatsächlichen Lebenspraxis orientierte schulische Ausbildung ist von eminenter Bedeutung. Dabei soll die Orientierung auf die Erfordernisse, die das spätere Erwerbsleben und die Wirtschaft verlangen, vertieft werden."

Der AUV hatte sich mit seinem Wettbewerb vor allem an die Lehrerschaft der Mittelschulen im Kreis und an die am Bildungsprozess in der jeweiligen Schule beteiligten Bürger gewandt.

Zu den Kriterien für den Preis gehören:

  • Welcher Prozentsatz der Schulabgänger des letzten Abschlussjahrganges erreichten ein reguläres Ausbildungsverhältnis?
  • Welches Konzept zur Anerziehung von eigenständigem Denken und Handeln wird verfolgt?
  • Welche innovativen Lehrmethoden kamen zum Einsatz? Welche Ergebnisse wurden erzielt?
  • Wie und mit welchem Ergebnis wird die Zusammenarbeit der Schule mit den Elternhäusern hinsichtlich der Vorbereitung und Unterstützung der Berufswahl gestaltet?
  • Welche konkreten Maßnahmen und Initiativen werden seitens des Lehrkörpers hinsichtlich der Kontakte zu regionalen Unternehmen und Wirtschaftsverbänden realisiert bzw. entwickelt?
  • Wieviele Schüler nahmen mit welchem Ergebnis an den letzten Schülerwettbewerben des MPZ teil?

„Das Zusammenspiel von Elternhaus, Lehrkörper und natürlich Schüler hat uns am besten bei der Mittelschule Neusalza-Spremberg gefallen", sagte AUV-Vorstandsmitglied Andreas Jauernig in der Laudatio. Der Preis besteht aus einem Schild für den Eingang „Partner der Wirtschaft 2008", einer Urkunde und einem Scheck über 3000 Euro zur freien Verfügung.

„Mit diesem Preisgeld haben wir nicht gerechnet", sagte die Schulleiterin Frau Seibt überrascht, aber glücklich. Im Lehrerkollektiv soll jetzt beraten werden, wie das Preisgeld verwandt wird. „Ich denke, dass wir es für die Schüler im WTH-Unterricht oder anderweitig bei der Berufsvorbereitung einsetzen können", stzte sie fort. „Der sogenannte WTH-Unterricht, Wirtschaft - Technik - Haushalt, hat zwar einen Rahmenlehrplan, zur Gestaltung konnten wir jedoch viel beitragen", sagt Frau Israel, die WTH-Lehrerin. So sei es immer wieder über Eltern möglich gewesen, in die Unternehmen hineinzugehen. „Wir haben Wert darauf gelegt, dass auch die Chefs für die Schüler da waren. Dann konnten unsere Schützlinge noch einmal aus berufenem Munde hören, auf was es ankommt bei einer Bewerbung", erklärt Frau Israel.